Audi Urquattro im EFA-Museum für Deutsche Automobilgeschichte in Amerang im Chiemgau

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Audi Urquattro im EFA-Museum für Deutsche Automobilgeschichte in Amerang im Chiemgau
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Der Audi quattro, auch Urquattro genannt, ist ein Sportcoupé der Marke Audi, das zwischen Frühjahr 1980 und Mitte 1991 hergestellt wurde. Mit 11.452 gebauten Einheiten war er das erste in größeren Stückzahlen produzierte Straßenfahrzeug mit einem permanenten Allradantrieb und maßgeblich für die Erfolgsgeschichte des quattro-Antriebs von Audi sowie für den Einsatz des permanenten Allradantriebs in Straßenfahrzeugen generell verantwortlich.

Zwar wurden Mitte der 1960er-Jahre bereits einige Straßenfahrzeuge mit einem permanenten Allradantrieb von Ferguson ausgestattet, jedoch mit mäßigem Erfolg. Dazu gehörten der Jensen FF, von dem lediglich 320 Fahrzeuge produziert wurden, sowie der Ford Zephyr mit Ferguson-Allradantrieb, von dem versuchsweise 22 Fahrzeuge für die britische Polizei gefertigt wurden. Aufgrund der hohen Produktionskosten wurde letztgenanntes Projekt nicht weiter verfolgt. Die Produktion des Jensen FF wurde 1971 aufgrund mangelnder Vermarktungsmöglichkeiten ebenfalls eingestellt. 1972 brachte Subaru mit dem Modell Leone ein allradangetriebenes Straßenfahrzeug auf den Markt, welches allerdings lediglich mit einem zuschaltbaren Allradantrieb ausgestattet war.

Bereits 1983 wurde die quattro GmbH gegründet, ferner war der permanente Allradantrieb optional für immer mehr Audi-Fahrzeuge verfügbar.

Audi selbst bezeichnet das Modell Audi Coupé S2 als den offiziellen Nachfolger des Urquattro.

Das Wort quattro (ital. für vier) wird immer durchgehend in Kleinbuchstaben geschrieben. Auch das Original-quattro-Logo zeigt ausschließlich Minuskeln.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Audi_quattro

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